Shopify Alternativen: 6 Wege für deutsche Händler
Wer nach Shopify Alternativen sucht, hat Shopify meistens schon durchgerechnet. Der Monatspreis ist das eine, die Gebühr pro Verkauf das andere, und irgendwann steht die Frage im Raum, ob es das nicht günstiger oder passender gibt. Was du dann findest, sind Listen: zwölf Alternativen, dreizehn getestete Shopsysteme, fünfzehn Anbieter im Vergleich.
Diese Listen helfen wenig, weil sie die falsche Einheit vergleichen. Zwölf Markennamen nebeneinander ergeben keine Entscheidung, denn die Hälfte davon spielt in einer anderen Liga und zwei davon sind überhaupt kein Shopsystem. Es gibt nicht zwölf Alternativen zu Shopify. Es gibt sechs Wege, und sie unterscheiden sich nicht im Funktionsumfang, sondern in einer einzigen Frage: Wer betreibt den Laden, und wer bringt die Käufer?
Diese Seite stellt diese sechs Wege nebeneinander, beantwortet die vier Fragen, die Google zu diesem Thema selbst stellt, und nennt zu jedem Anbieter nur Preise, die wir am 16. Oktober 2026 auf dessen eigener deutscher Preisseite gelesen haben. Das Lesedatum steht deshalb dabei, weil diese Preise sich bewegen: Für unsere Seite zu den Shopify Kosten stand derselbe Basic-Plan am 21. September 2026 noch bei 19 Euro im Jahrestarif und am 1. Oktober 2026 bei 24 Euro. Zehn Tage, fünf Euro mehr. Was Shopify selbst ist und wer dahintersteht, steht auf Was ist Shopify; hier geht es um die Entscheidung danach.
Shopify oder WooCommerce: was ist besser?
Das ist die häufigste Anschlussfrage, und sie hat eine klare Antwort, sobald man sie richtig stellt. Die Frage ist nicht, welches System mehr kann. Die Frage ist, wer den Server bezahlt und wer nachts das Update einspielt.
Shopify ist Miete. Du zahlst monatlich, und dafür laufen Server, Sicherheitsupdates, Zertifikate und Erreichbarkeit auf Shopifys Seite. Nach der deutschen Preisseite, gelesen am 16. Oktober 2026, beginnt das bei 24 Euro pro Monat im Basic-Plan bei jährlicher Zahlung, dazu kommen Kartengebühren ab 1,6 Prozent plus 0,25 Euro pro Online-Zahlung.
WooCommerce ist Eigentum. Die Plugin-Seite auf de.wordpress.org beschreibt es als Open-Source-E-Commerce-Plattform für WordPress und formuliert es unmissverständlich: Die Kernplattform ist kostenlos. Über sieben Millionen aktive Installationen stehen dort, bei Version 11.2.1, gelesen am 16. Oktober 2026. Was dort ebenfalls steht, ist der eigentliche Preis: WordPress 7.0 oder höher, PHP 7.4 oder höher mit der Empfehlung PHP 8.0, MySQL 5.5.5 oder höher beziehungsweise MariaDB 10.1, und ein Speicherlimit von mindestens 256 MB.
Das ist keine Nebenbemerkung, das ist die Rechnung. Ein WooCommerce-Shop kostet kein Abo, aber er kostet Hosting, eine Domain, ein Zertifikat, in der Praxis mehrere bezahlte Erweiterungen und vor allem Zeit. Jedes WordPress-Update, jedes PHP-Update und jedes Plugin-Update ist deine Aufgabe, und wenn ein Update den Warenkorb bricht, ist der Warenkorb kaputt, bis du ihn reparierst.
Die ehrliche Trennlinie: Wenn du schon WordPress betreibst und dich darin auskennst, ist WooCommerce die bessere Wahl und wird mit der Shopgröße billiger statt teurer. Wenn du WordPress noch nie administriert hast, kaufst du dir mit WooCommerce keine Ersparnis, sondern einen zweiten Beruf.
Welches ist besser, Shopify oder IONOS?
Diese Frage stellt Google selbst, und sie ist interessanter, als sie klingt, weil sie zwei Dinge vergleicht, die nicht vergleichbar sind. Shopify ist ein Shopsystem. IONOS ist ein Hosting-Anbieter, der in seinen Paketen einen Shop-Baukasten mitliefert.
Bemerkenswert ist, wie der Anbieter selbst mit dieser Frage umgeht. Der IONOS Digital Guide steht mit einem Ratgeber zu genau dieser Suche auf der ersten Ergebnisseite. Darin nennt IONOS, gelesen am 16. Oktober 2026, genau drei wichtige Alternativen zu Shopify: BigCommerce, Shopware und WooCommerce. Das eigene Shop-Angebot kommt in dieser Aufzählung nicht vor.
Trotzdem ist dieser Weg für viele deutsche Händler die realistische Variante, und zwar aus einem unspektakulären Grund: Domain und Hosting liegen schon dort, die Rechnung kommt ohnehin, und der Shop ist ein Haken in einem Vertrag, der bereits läuft. Das ist der geringste Widerstand, und für einen Laden mit zwanzig Produkten und lokaler Kundschaft ist der geringste Widerstand oft die richtige Antwort.
Einen Preis nennen wir hier nicht. Die Preisseite des IONOS-Shop-Angebots war am 16. Oktober 2026 nicht abrufbar, und eine Zahl, die wir nicht selbst gelesen haben, drucken wir nicht. Das gilt auf dieser Seite auch für Wix: Die deutsche Preisübersicht lieferte an diesem Tag keine lesbaren Eurobeträge, deshalb steht Wix in der Wegetabelle, aber nicht in der Preistabelle.
Shopware: die deutsche Alternative und ihre 600-Euro-Stufe
Shopware ist der Name, der in jeder deutschen Liste auftaucht und in keiner US-amerikanischen. Der Anbieter beschreibt sich auf seiner eigenen Seite als in Deutschland entwickelte Open-Source-E-Commerce-Plattform, und diese Seite steht bei der Suche nach Shopify-Alternativen ganz oben unter den Ergebnissen. Dort führt Shopware eine Liste von Alternativen, in der es selbst an erster Stelle steht, mit dem fairen Hinweis darüber, dass die Reihenfolge keine Rangliste darstellt.
Was diese Seite dabei nicht in den Mittelpunkt stellt, ist die Preisstruktur, und die ist der eigentliche Punkt. Nach der deutschen Preisseite von Shopware, gelesen am 16. Oktober 2026:
| Edition | Preis pro Monat | Wer sie betreibt |
|---|---|---|
| Community Edition | 0 Euro | du, auf eigenem Hosting |
| Shopware Rise | ab 600 Euro exkl. MwSt | Shopware, als Cloud |
| Shopware Evolve | ab 2.400 Euro exkl. MwSt | Shopware, als Cloud |
Zwischen der kostenlosen und der ersten bezahlten Stufe liegen 600 Euro im Monat. Das sind 7.200 Euro im Jahr und das Fünfundzwanzigfache von Shopifys Basic-Plan. Wer also Shopify verlässt, weil 24 Euro pro Monat zu viel waren, ist bei Shopware Rise nicht angekommen, sondern vorbeigefahren.
Der Weg, der bei diesem Anbieter wirklich zur Ausgangsfrage passt, ist die Community Edition: Software gratis, Betrieb bei dir, und damit dieselbe Rechnung wie bei WooCommerce. Der Unterschied zwischen beiden ist, was das jeweilige System im Kern ist. WooCommerce beschreibt sich auf seiner Plugin-Seite als E-Commerce-Plattform für WordPress, also als Erweiterung eines Redaktionssystems, das du zusätzlich betreiben musst. Shopware beschreibt sich als eigenständige E-Commerce-Plattform, modular aufgebaut. Wer kein WordPress hat und auch keines haben will, ist bei der Community Edition näher am Ziel.
Auch bei den Zusatzkosten lohnt der Blick in die Fußnoten. Dieselbe Preisseite nennt das Add-on Shopware Intelligence+ mit 29 Euro beziehungsweise 19 Euro pro Monat je Stufe, und für Automatisierungen gilt ein monatliches Kontingent: Darüber hinaus kosten je 1.000 zusätzliche Ausführungen 10 Euro, und nicht genutzte Ausführungen werden nicht in den Folgemonat übertragen.
Was ist besser, Shopify oder Etsy? Shop oder Marktplatz
Das ist die dritte Frage, die Google zu diesem Thema stellt, und sie ist die wichtigste, weil sie als einzige den Rahmen verlässt. Alle Seiten, die auf dieser Suche vorne stehen, beantworten sie nicht, denn sie listen Shopsysteme. Die Frage lautet aber nicht, welches System, sondern ob überhaupt ein eigener Shop.
Der Unterschied zwischen Shop und Marktplatz ist nicht Design und nicht Funktionsumfang. Es ist der Verkehr. In einen eigenen Shop kommt am ersten Tag niemand, den du nicht selbst gebracht hast, und bringen heißt in der Regel Werbebudget. Auf einem Marktplatz ist die Nachfrage schon da, und du bezahlst sie mit einer Provision pro Verkauf statt mit Anzeigen auf Vorkasse. In Deutschland heißt dieser Weg eBay.de, Amazon.de oder Kaufland, nicht Etsy; welcher Marktplatz zu welchem Produkt passt, steht in unserer Übersicht der Online-Marktplätze, die tatsächlichen Sätze in der Aufstellung der eBay Gebühren.
Die praktische Konsequenz ist unbequem, aber sie ist die beste Antwort für einen Teil der Leser dieser Seite: Wenn du noch nicht weißt, ob dein Produkt zu deinem Preis gekauft wird, ist die richtige Shopify-Alternative kein Shopsystem, sondern ein Marktplatz. Erst dort siehst du ohne Werbebudget, ob Nachfrage existiert. Der eigene Shop ist der zweite Schritt, nicht der erste, und er ist dann eine Entscheidung über Marge und Marke statt ein Test.
Ein Marktplatz ist kein Dauerzustand ohne Nachteile. Die Regeln gehören nicht dir, das Schaufenster kann über Nacht geschlossen werden, der Kundenkontakt bleibt beim Betreiber, und die Provision begleitet jeden Verkauf. Genau deshalb ist die saubere Reihenfolge: Marktplatz für den Beweis, eigener Shop für die Marge.
Welches Online-Shopsystem ist das beste? Die sechs Wege nebeneinander
Es gibt kein bestes System, es gibt eins pro Ausgangslage. Die folgende Tabelle ist deshalb nicht nach Qualität sortiert, sondern nach Ausgangslage.
| Weg | Wer betreibt den Shop | Passt, wenn |
|---|---|---|
| Shopify | der Anbieter, du zahlst monatlich | du schnell starten willst und Technik auslagern möchtest |
| WooCommerce | du, auf eigenem Hosting | du WordPress schon betreibst und wachsen willst |
| Shopware Community Edition | du, auf eigenem Hosting | du einen deutschen Hersteller und volle Kontrolle willst |
| Shop im Hosting-Paket (z. B. IONOS) | der Anbieter, im laufenden Vertrag | Domain und Hosting dort liegen und der Shop klein bleibt |
| Baukasten (z. B. Wix) | der Anbieter, du zahlst monatlich | der Shop ein Teil einer Website ist, nicht umgekehrt |
| Marktplatz (eBay.de, Amazon.de, Kaufland) | der Marktplatz, du zahlst pro Verkauf | du erst wissen willst, ob gekauft wird |
Zwei Wege fallen bei der Suche nach einer Alternative regelmäßig durch das Raster, obwohl sie zur Ausgangsfrage passen. Der Shop im Hosting-Paket ist keine schlechtere Version eines Shopsystems, sondern ein anderer Vertrag. Und der Marktplatz ist kein Rückschritt, sondern der einzige Weg, bei dem Nachfrage nicht erst eingekauft werden muss.
Wie ein eigener Shop dann konkret entsteht, von der Plattformwahl über Rechtstexte bis zur Zahlungsanbindung, steht in unserer Anleitung Onlineshop erstellen. Diese Seite endet bewusst bei der Entscheidung, welcher der sechs Wege es wird.
Die Preise, die wir am 16. Oktober 2026 gelesen haben
Die meisten Vergleiche zu diesem Thema nennen Preise ohne Datum, und das ist bei Shopsystemen ein echtes Problem. Unsere Seite zu den Shopify Kosten dokumentiert, wie sich derselbe Basic-Plan auf derselben Preisseite innerhalb von zehn Tagen verändert hat. Eine Preisangabe ohne Lesedatum ist bei dieser Produktkategorie keine Information.
Hier stehen deshalb nur Zahlen von Preisseiten, die wir am 16. Oktober 2026 selbst geöffnet haben, mit dem Einstiegspreis und dem, was er nicht enthält:
| Anbieter | Einstieg | Nicht im Preis |
|---|---|---|
| Shopify | 24 Euro mtl., Basic, jährlich | Gebühr je Verkauf |
| WooCommerce | 0 Euro, Open Source | Hosting, Domain, Plugins, Updates, Zeit |
| Shopware CE | 0 Euro, selbst gehostet | Hosting, Aufbau, Wartung |
| Shopware Rise | 600 Euro mtl. exkl. MwSt | Add-ons ab 19 Euro |
| Ecwid | 5 Euro mtl., Starter | höhere Stufen, Gebühr je Verkauf |
Zu Shopifys weiteren Stufen nennt die Preisseite am selben Tag Grow mit 69 Euro, Advanced mit 289 Euro und Plus ab 2.100 Euro pro Monat, jeweils im Jahrestarif, und für den stationären Verkauf das Add-on POS Pro mit 79 Euro pro Monat. Die vollständige Aufstellung samt Zahlungs- und Transaktionsgebühren steht auf Shopify Kosten und wird hier nicht wiederholt.
Für IONOS, Wix und ePages steht in dieser Tabelle keine Zeile. Bei IONOS und Wix waren die Preisseiten an diesem Tag nicht lesbar. Bei ePages widersprach die Preisseite sich selbst: Im Plan-Kasten stand für das Website-Paket 5 Euro pro Monat, in der Vergleichstabelle darunter auf derselben Seite 10 Euro. Solange das so ist, ist keine der beiden Zahlen eine belastbare Angabe, und wir schreiben keine hin.
Was ein Wechsel wirklich kostet
Die Rechnung, mit der die meisten in diese Suche einsteigen, lautet: Grundgebühr jetzt minus Grundgebühr danach. Bei 24 Euro im Monat gegen ein selbst gehostetes System sind das knapp 290 Euro im Jahr. Das ist die kleinste Position des Vorhabens.
Die größeren Positionen stehen auf keiner Preisseite:
- Produkt- und Bestelldaten. Produkte, Varianten, Bilder, Bestellhistorie und Kundenkonten müssen vollständig mit, nicht fast vollständig.
- Die alten URLs. Jede bestehende Produkt- und Kategorieseite braucht eine Weiterleitung auf ihre neue Adresse, sonst nimmt der Wechsel die Sichtbarkeit mit, die der Shop bisher hatte.
- Zahlung und Versand. Zahlungsanbieter, Versanddienstleister und, falls vorhanden, Buchhaltungsanbindung werden neu eingerichtet und einzeln getestet.
- Rechtstexte und Pflichten. Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung, AGB und die Preisangaben müssen auf dem neuen System stimmen. Bei einem selbst gehosteten Shop liegt zusätzlich die technische Sicherheit bei dir.
- Die Lernzeit. Ein neues Backend kostet selbst bei Routine mehrere Tage, bis Abläufe wieder so schnell sind wie vorher.
Daraus folgt eine unbequeme, aber nützliche Regel: Ein Wechsel rechnet sich nicht über die gesparte Grundgebühr, sondern nur über einen echten Grund. Gute Gründe sind ein Shop, der funktional an eine Grenze stößt, Gebühren, die mit dem Umsatz überproportional wachsen, oder der Wunsch nach vollem Zugriff auf Daten und Code. Ein schlechter Grund ist eine Monatsgebühr, die sich im Jahr auf weniger als einen Arbeitstag beläuft.
Fazit
Die Suche nach Shopify Alternativen endet fast nie bei einem besseren Shopsystem. Sie endet bei einer Entscheidung darüber, wer den Laden betreibt und wer die Käufer bringt. Wer Technik auslagern will, bleibt bei einem gemieteten System und vergleicht nur den Preis. Wer Kontrolle will und WordPress kann, nimmt WooCommerce. Wer einen deutschen Hersteller und volle Kontrolle will, nimmt Shopware Community Edition und weiß, dass die nächste Stufe dieses Anbieters bei 600 Euro pro Monat beginnt. Wer Domain und Hosting längst bei einem Anbieter hat, prüft erst den Baukasten im eigenen Vertrag.
Und wer noch nicht weiß, ob das Produkt überhaupt gekauft wird, baut noch keinen Shop. Für diesen Leser ist die beste Shopify-Alternative ein Marktplatz, auf dem die Nachfrage schon steht, und der eigene Shop ist der Schritt danach.
Eines gilt für alle sechs Wege: Prüfe jede Preisangabe, die du findest, auf ihr Datum. Die Zahlen auf dieser Seite stammen vom 16. Oktober 2026 und sind in sechs Monaten Geschichte.
Häufige Fragen
Was ist besser, Shopify oder WooCommerce?
Das hängt daran, wer den Shop technisch betreibt. Shopify kostet im Basic-Plan 24 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung, gelesen am 16. Oktober 2026 auf der deutschen Preisseite, und dafür kümmert sich Shopify um Server, Updates und Sicherheit. Die WooCommerce-Kernplattform ist kostenlos und Open Source, laut der Plugin-Seite auf de.wordpress.org mit über sieben Millionen aktiven Installationen, aber Hosting, Updates von WordPress, PHP und Plugins sowie jede Störung liegen bei dir. WooCommerce ist günstiger in der Rechnung und teurer in der Zeit.
Welches ist besser, Shopify oder IONOS?
Die Frage vergleicht zwei verschiedene Dinge: ein Shopsystem und ein Hosting-Paket, in dem ein Shop-Baukasten mitgeliefert wird. Sinnvoll ist der zweite Weg vor allem dann, wenn Domain und Hosting schon dort liegen und der Shop klein bleiben soll. Ein Preis steht dazu auf dieser Seite nicht: Die Preisseite des IONOS-Shop-Angebots war am 16. Oktober 2026 nicht abrufbar, und wir drucken keine Zahl, die wir nicht selbst gelesen haben.
Was ist besser, Shopify oder Etsy?
Shopify ist ein Shop, Etsy ist ein Marktplatz, und der Unterschied ist nicht das Design, sondern der Verkehr. In einen eigenen Shop kommt am ersten Tag niemand, den du nicht selbst gebracht hast. Auf einem Marktplatz sind die Käufer schon da und bezahlen dafür mit einer Provision pro Verkauf. In Deutschland heißt dieser Weg meist eBay.de, Amazon.de oder Kaufland und nicht Etsy.
Welches Online-Shopsystem ist das beste?
Es gibt kein bestes, es gibt eins pro Ausgangslage. Wer ohne Technikaufwand starten und monatlich zahlen will, landet bei Shopify. Wer schon WordPress betreibt, bei WooCommerce. Wer einen deutschen Hersteller und volle Kontrolle will, bei Shopware Community Edition. Wer Domain und Hosting bereits bei einem Anbieter hat, beim Baukasten in diesem Paket. Wer noch nicht weiß, ob das Produkt gekauft wird, auf einem Marktplatz.
Gibt es eine kostenlose Shopify-Alternative?
Kostenlos ist bei Shopsystemen immer nur die Software, nie der Betrieb. WooCommerce, Shopware Community Edition und PrestaShop sind Open Source und für den Download gratis. Dazu kommen Hosting, eine Domain, ein SSL-Zertifikat, Zahlungsgebühren pro Verkauf und die Zeit für Updates. Die Plugin-Seite von WooCommerce nennt als technische Voraussetzung WordPress 7.0 oder höher, PHP 7.4 oder höher und mindestens 256 MB Speicherlimit, gelesen am 16. Oktober 2026.
Was kostet Shopware im Monat?
Nach der deutschen Preisseite von Shopware, gelesen am 16. Oktober 2026: Die Community Edition kostet 0 Euro und wird selbst gehostet, Shopware Rise beginnt bei 600 Euro pro Monat exkl. MwSt und Shopware Evolve bei 2.400 Euro pro Monat exkl. MwSt. Zwischen der kostenlosen und der ersten bezahlten Stufe liegen damit 600 Euro im Monat, und das ist bei diesem Anbieter die eigentliche Entscheidung.
Lohnt sich ein Wechsel von Shopify weg?
Rechne nicht die Differenz der Monatspreise, sondern die Arbeit. Produktdaten, Bestellhistorie, Kundenkonten, Weiterleitungen aller alten Produkt-URLs, Zahlungs- und Versandanbindung und die Rechtstexte müssen mit. Bei 24 Euro Basic-Plan gegen ein selbst gehostetes System spart ein Wechsel im Jahr knapp 290 Euro Grundgebühr und kostet dich Hosting plus mehrere Arbeitstage. Unterhalb einer gewissen Shopgröße geht diese Rechnung nicht auf.