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PayPal Gebührenrechner: Was von einer Zahlung bei dir ankommt

Wenn ein Kunde dir Geld über PayPal schickt, kommt weniger an, als er bezahlt hat. Für Händler in Deutschland behält PayPal beim Standard-Checkout 2,99 % des Betrags plus eine Festgebühr von 0,39 Euro pro Zahlung, bei Käufern außerhalb Deutschlands und bei fremden Währungen mehr. Dieser Rechner zeigt dir die Gebühr, den Betrag, der auf deinem PayPal-Konto landet, und den effektiven Prozentsatz, der bei kleinen Beträgen weit über den 2,99 % liegt. Die Sätze stammen von PayPals eigener Gebührenseite, gelesen am 6. Oktober 2026. Wie du die Gebühr in deine Kalkulation einbaust, zeigt unser Leitfaden zur Gewinnmarge.

Das Ergebnis

PayPal-Gebühr
2,18 €

2,99 % des Betrags plus 0,39 Euro, plus die Aufschläge, die du oben eingetragen hast.

Was bei dir ankommt
57,82 €

Zahlungsbetrag minus Gebühr. Das ist der Betrag, der deinem PayPal-Konto gutgeschrieben wird.

Effektiver Gebührensatz
3,6 %

Gebühr geteilt durch Betrag. Wegen der Festgebühr liegt er bei kleinen Zahlungen deutlich über 2,99 %.

So rechnet der Rechner

  1. PayPal berechnet Händlern in Deutschland beim Standard-Checkout einen Prozentsatz des Zahlungsbetrags plus eine Festgebühr pro Zahlung. Beide Werte sind im Rechner fest hinterlegt: 2,99 % und 0,39 Euro, so wie PayPal sie am 6. Oktober 2026 auf seiner Gebührenseite nennt.

  2. Kommt die Zahlung aus dem Ausland, erhöht sich der Prozentsatz um einen Aufschlag, der vom Land des Käufers abhängt. Den trägst du selbst ein, weil nur du weißt, woher deine Kunden kommen.

  3. Muss PayPal die Zahlung in Euro umrechnen, kommt ein weiterer Aufschlag auf den Wechselkurs dazu. Auch den trägst du ein, denn er fällt nur bei Zahlungen in fremder Währung an.

  4. Alle Prozentsätze werden addiert und auf denselben Betrag angewendet. Die Gebühr ist also Betrag mal Gesamtprozentsatz plus Festgebühr; was bei dir ankommt, ist der Betrag minus diese Gebühr.

  5. Der effektive Gebührensatz ist die Gebühr geteilt durch den Betrag. Die Festgebühr von 0,39 Euro wiegt bei einer Zahlung über 5 Euro fast 8 Prozentpunkte, bei 500 Euro fast nichts. Das ist der Grund, warum kleine Bestellungen über PayPal so viel teurer sind, als der Prozentsatz vermuten lässt.

  6. Ohne Betrag gibt es keinen Prozentsatz. Steht der Betrag auf 0, zeigt der Rechner das an, statt eine Zahl zu erfinden.

Ein durchgerechnetes Beispiel

Ein Kunde aus Deutschland bezahlt 60 Euro über PayPal, in Euro, über den Standard-Checkout. Es fällt weder ein Auslandsaufschlag noch eine Währungsumrechnung an.

Zahlungsbetrag
60,00 €
Prozentgebühr (2,99 %)
1,79 €
Festgebühr
0,39 €
PayPal-Gebühr gesamt
2,18 €
Was bei dir ankommt
57,82 €
Effektiver Gebührensatz
3,6 %

Aus 60 Euro werden 57,82 Euro, ein effektiver Satz von 3,6 % statt der 2,99 % aus der Preisliste. Derselbe Kunde aus Großbritannien kostet dich 2,96 Euro Gebühr, und zahlt er in Pfund, sind es 4,76 Euro: fast 8 % der Zahlung. Wer international verkauft, rechnet deshalb nicht mit einem Satz, sondern mit drei.

Was der Rechner nicht leistet: Die hinterlegten Sätze von 2,99 % und 0,39 Euro sind PayPals Standardgebühr für Händler in Deutschland laut Gebührenseite mit dem Stand 7. September 2026, gelesen am 6. Oktober 2026. PayPal ändert seine Gebühren ohne Vorwarnung; prüfe die verlinkte Seite, bevor du mit dem Ergebnis kalkulierst. Nicht enthalten sind QR-Code-Zahlungen, Mikrozahlungen, Ratenzahlung, Rückbuchungen, Rückerstattungen und individuell verhandelte Händlerkonditionen. Der Rechner ist keine Auskunft von PayPal.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die PayPal-Gebühren für Händler in Deutschland?

Für den Standard-Checkout und die meisten anderen Zahlungsmethoden 2,99 % des Betrags plus 0,39 Euro Festgebühr pro Zahlung in Euro, Stand der PayPal-Gebührenseite vom 7. September 2026. Für QR-Code-Zahlungen nennt PayPal 0,90 %, für inländische Mikrozahlungen 4,99 % plus eine eigene, kleinere Festgebühr. Der Rechner setzt den Standardsatz an; die anderen Modelle gelten nur, wenn du sie ausdrücklich nutzt.

Warum zahle ich bei einer 5-Euro-Zahlung über 10 % Gebühr?

Wegen der Festgebühr. 2,99 % von 5 Euro sind 15 Cent, dazu kommen 39 Cent Festgebühr, zusammen 54 Cent oder 10,8 % der Zahlung. Bei 60 Euro sind es 3,6 %, bei 500 Euro 3,1 %. Wer viele kleine Beträge über PayPal einnimmt, zahlt deshalb im Schnitt deutlich mehr als den Prozentsatz, der in der Preisliste steht.

Was kostet eine Zahlung aus dem Ausland?

PayPal nennt für Zahlungen aus dem Ausland einen Aufschlag auf den Prozentsatz: aus dem EWR +0 %, aus Großbritannien +1,29 %, aus allen anderen Märkten +1,99 %. Zahlt der Käufer in einer anderen Währung und PayPal rechnet um, kommen 3 % über dem Basiswechselkurs dazu. Trag beide Aufschläge in die Felder ein; der Rechner addiert sie zum Standardsatz.

Gilt der Rechner auch für Privatkonten?

Nein. Die Sätze stammen von PayPals Gebührenseite für Händler, also für das Empfangen von Zahlungen für Waren und Dienstleistungen über ein Geschäftskonto. Wer regelmäßig Waren verkauft, meldet ohnehin ein Gewerbe an, und das PayPal-Geschäftskonto gehört dazu. Was die Anmeldung verlangt, steht in unserem Leitfaden zur Gewerbeanmeldung.

Kommen die PayPal-Gebühren zu den Marktplatzgebühren dazu?

Das hängt vom Kanal ab. Bei eBay wickelt eBay die Zahlung selbst ab und zieht seine eigenen Gebühren vom Erlös ab, bevor ausgezahlt wird; welche das sind, erklärt unser Überblick zu den eBay-Gebühren. In einem eigenen Shop, etwa bei Shopify, zahlst du die PayPal-Gebühr zusätzlich zu den Kosten des Shopsystems; die stehen in unserem Artikel zu den Shopify-Kosten. Dieser Rechner kennt nur die PayPal-Gebühr; die Marktplatz- oder Shopkosten rechnest du getrennt.

Wie oft ändert PayPal die Gebühren?

Unregelmäßig, und ohne dass der Rechner es merkt. Die hinterlegten Sätze sind der Stand der PayPal-Gebührenseite vom 7. September 2026, gelesen am 6. Oktober 2026. Bevor du mit dem Ergebnis kalkulierst, wirf einen Blick auf die verlinkte Gebührenseite; ändert sich dort ein Satz, ändern wir ihn hier.