AdSpy, BigSpy, Minea: welches Ad-Spy-Tool aus Deutschland
Bevor du zwischen AdSpy, BigSpy und Minea wählst, brauchst du zwei Dinge, die auf keiner ihrer Seiten stehen. Erstens: Die Facebook- und Instagram-Anzeigen, für deren Ansicht du gleich zahlen willst, sind in der Meta Werbebibliothek öffentlich und kostenlos, und aus Deutschland zeigt dieses Archiv mehr als in den USA. Zweitens: Die drei Namen, die auf der deutschen Suchergebnisseite zu adspy stehen, sind drei verschiedene Produkte, nicht drei Ausführungen desselben.
Wer hier landet, hat den kostenlosen Weg meist schon probiert: das Archiv geöffnet, einen Wettbewerber gesucht, zwanzig Motive durchgescrollt und die Grenze gespürt. Ein Werbetreibender nach dem anderen, keine Sortierung, keine Möglichkeit, hundert Anzeigen nach einem Kriterium zu vergleichen. Daraus entsteht die Suche nach einem Tool.
Die deutschen Antworten auf diese Suche sind heute alle von einer Partei geschrieben: die Seite des Anbieters selbst, die Vergleichsseite eines Wettbewerbers, ein Softwarekatalog. Diese Seite versucht das Dritte: zu sagen, was jedes Werkzeug tatsächlich indexiert, was es laut seiner eigenen Preisseite kostet, gelesen am 22. September 2026, und wann die richtige Antwort ist, keines zu kaufen.
Was du schon hast, bevor du zahlst
Eine Anzeige, die in der Europäischen Union ausgeliefert wird, unterliegt Transparenzpflichten, die es anderswo nicht gibt. Meta führt deshalb ein öffentliches, durchsuchbares Archiv aller laufenden Anzeigen, und für Anzeigen aus der EU dokumentiert es zusätzlich die geschätzte Reichweite, die Verteilung der erreichten Konten nach Alter, Land und Geschlecht und die vom Werbetreibenden gebuchte Zielgruppe. Eine solche Anzeige bleibt nach ihrer letzten Auslieferung ein Jahr lang im Archiv. Es kostet nichts und liegt unter facebook.com/ads/library. Wie du es aus Deutschland Feld für Feld liest, steht im Leitfaden zur Meta Werbebibliothek.
Das ändert die Frage. Sie lautet nicht "welches Ad-Spy-Tool ist das beste", sondern "was verkauft mir ein Abo zusätzlich zu einem Archiv, das ich schon habe". Die ehrliche Antwort ist für alle Werkzeuge auf dieser Seite dieselbe kurze Liste: die Suche über alle Werbetreibenden auf einmal statt einen nach dem anderen, Filter und Sortierungen, in einem Fall die Suche in den Kommentaren, in einem Fall Netzwerke jenseits von Meta, in einem Fall die Produkt- und Shop-Seite, die das Archiv nicht hat, und eine Historie über Metas Ein-Jahres-Grenze hinaus. Das ist eine echte Liste. Sie ist auch deutlich kürzer, als die Anbieterseiten vermuten lassen.
Drei Namen, drei Produkte
Die deutsche Suche wirft alles in einen Topf. Wer adspy eingibt, sucht "ein Werkzeug, um die Anzeigen der Konkurrenz zu sehen", und die Ergebnisseite zeigt ihm adspy.com auf Platz eins, BigSpy auf Platz zwei und Minea auf Platz vier, ohne zu sagen, dass er drei verschiedene Produkte vor sich hat.
| Werkzeug | Was es indexiert | Netzwerke | Einstieg pro Monat | Höchster Plan |
|---|---|---|---|---|
| AdSpy | Anzeigen | Facebook, Instagram | 149 $ | 149 $ |
| BigSpy | Anzeigen | bis zu zehn, je nach Plan | 0 $ (Free) / 69 $ | 499 $ |
| Minea | Anzeigen, Produkte, Shops | Facebook, Instagram; weitere angekündigt | 49 $ | 199 $ |
| AdSpy Tool (ZIK Analytics) | Anzeigen, mit Brücke zu Shop-Daten | Facebook, Instagram | Teil der 1$ Testphase | laut Preisseite |
Preise laut den Seiten der jeweiligen Anbieter, gelesen am 22. September 2026, alle in US-Dollar. Zwei Zeilen dieser Tabelle entscheiden mehr als der Preis: die Spalte "Was es indexiert", weil Minea etwas anderes verkauft als die beiden anderen, und die Spalte "Netzwerke", weil nur BigSpy über Meta hinausgeht.
AdSpy: das größte erklärte Archiv, ein Plan, der höchste Preis
AdSpy nennt auf seiner Startseite die Zahlen, mit denen es seine Größe belegt: über 211 Millionen Anzeigen, über 30 Millionen Werbetreibende, 225 Länder, 88 Sprachen. Die Netzwerke sind zwei, Facebook und Instagram, und andere nennt die Seite nicht.
Was AdSpy von den anderen unterscheidet, ist nicht die Größe, sondern eine Suche, die sonst keines hat: die Suche in den Kommentaren unter den Anzeigen. Du suchst ein Wort nicht im Anzeigentext, sondern in dem, was Nutzer darunter geschrieben haben, und findest so die echten Reaktionen auf ein Produkt, auch die schlechten, ohne das Motiv anzusehen. Für einen Verkäufer, der wissen will, ob ein Produkt Beschwerden über Lieferzeit oder Qualität sammelt, ist das die nützlichste Einzelfunktion auf dieser Seite. Der Rest der Filter ist erwartbar, Land, Geschlecht, Altersgruppe, dazu eine erkennbare Affiliate-Herkunft: Suche nach Affiliate-Netzwerk, nach einzelnen Affiliates und Angeboten und nach der Offer-ID.
Der Preis, gelesen am 22. September 2026, ist ein einziger: 149 $ pro Monat, für eine als praktisch unbegrenzt beschriebene Nutzung, ausdrücklich als Einführungsangebot bezeichnet, das nach eigener Angabe nicht lange so bleiben werde. Einen zweiten Plan, eine Probephase oder eine kostenlose Version nennt die Startseite nicht. Es ist der teuerste Einstieg der drei.
BigSpy: zehn Netzwerke, Tagesquoten, ein Plan zu 0 $
BigSpy verkauft eine andere Idee: nicht das tiefste Meta-Archiv, sondern das breiteste. Auf seiner Startseite, gelesen am 22. September 2026, nennt es über eine Milliarde Einträge an Anzeigendaten und knapp zehn Millionen Werbetreibende, und die Netzwerke, die je nach Plan abgedeckt sind: Facebook, Instagram, X, TikTok, Pangle, Google Ads, YouTube, Pinterest, Unity und Yahoo. Welches Netzwerk in welchem Plan steckt, liest du auf der Preistabelle des Anbieters nach; von außen war das an diesem Tag nicht lesbar.
Das Preismodell ist gestaffelt, und die Staffel ist der eigentliche Punkt. Free zu 0 $ erlaubt fünf Suchen und 20 Creative-Downloads pro Tag, nur für Facebook-Anzeigen, ohne Anzeigentexte, Seitenanalyse und TikTok-Auswertung. Darüber Starter für 69 $, Growth für 159 $, von BigSpy selbst als empfohlen markiert, und Ultimate für 499 $ pro Monat.
Fünf Suchen am Tag sind kein Archiv, in dem du arbeitest, sondern ein gelegentlicher Blick. Wer den Free-Plan nimmt, um herauszufinden, ob diese Werkzeugklasse ihm überhaupt etwas bringt, nutzt ihn richtig. Wer damit eine Nische durchgehen will, stößt in einer Viertelstunde an die Quote. Und wer TikTok braucht, ist hier auf der einzigen Seite dieses Vergleichs, die es heute nennt, allerdings nicht im kostenlosen Plan.
Minea: Anzeigen, Produkte und Shops in einem Abo
Minea verkauft kein Anzeigenarchiv, sondern ein Abo statt dreier. Jeder Plan auf der Preisseite, gelesen am 22. September 2026, enthält dieselben Grundbausteine, Anzeigen, Produktlisten, Shop-Listen, einen Marken-Tracker, Benachrichtigungen und tägliche Nischenlisten, und steigt über die Kontingente: Die KI-Analysen einzelner Anzeigen sind im Starter auf zehn im Monat begrenzt, im Premium auf fünfzig, im Business unbegrenzt. Die Datenbank beziffert die Preisseite mit über zehn Millionen Anzeigen.
Die Pläne: Starter 49 $ pro Monat (39 $ bei vierteljährlicher Zahlung), Premium 99 $ (79 $) und Business 199 $ (158 $). Der Unterschied zwischen den Stufen ist nicht der Zugang zu den Datenbeständen, den gibt es überall, sondern die Menge, die du daraus ziehen darfst.
Eine Anmerkung zur Abdeckung, weil die Seite zwei Dinge sagt. Der Werbetext spricht von Anzeigen auf allen Netzwerken; der Funktionsblock auf derselben Seite führt Facebook- und Instagram-Anzeigen auf und schreibt zu Snapchat, Pinterest und TikTok "coming soon". Von beiden ist der zweite Satz der nachprüfbare: Minea indexiert heute Meta-Anzeigen, die drei anderen Netzwerke sind angekündigt. Wer TikTok braucht, hat es mit Minea heute nicht.
Minea ist zugleich der einzige der drei Anbieter, der einen deutschen Pfad auf seiner Seite führt, und der Grund, warum auf der deutschen Ergebnisseite zu adspy an vierter Stelle eine Vergleichsseite eines Wettbewerbers steht. Nützlich zu wissen, während du sie liest.
Wie weit diese deutsche Fassung wirklich reicht, warum die deutsche Preisseite dieselben Zahlen in Euro statt in Dollar nennt und was die AGB des schweizerischen Anbieters über Kündigung und Rückerstattung regeln, steht in den Minea Erfahrungen aus deutscher Sicht. Diese Seite hier bleibt beim Vergleich der vier Werkzeuge.
Die Zahl, die keines dieser Tools hat
Das ist der Abschnitt, den die englischen Fassungen dieses Vergleichs nicht schreiben können.
Meta dokumentiert die Felder für Ausgaben und Impressionen nur für Anzeigen zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Für Produktwerbung gab es sie nie. Und seit dem 6. Oktober 2025 lässt Meta politische, wahlbezogene und gesellschaftspolitische Werbung in der EU nicht mehr zu. Beides zusammen führt zu einem trockenen Schluss: Für eine Produktanzeige, die in Deutschland ausgeliefert wird, gibt es an der Quelle keine von Meta veröffentlichte Ausgabenzahl. Die Belege dafür, Metas eigene Entwicklerdokumentation und seine Ankündigung, stehen im Leitfaden zur Werbebibliothek.
Wenn die Zahl an der Quelle nicht existiert, kann kein Werkzeug sie haben. Jede Ausgaben-, Umsatz- oder Bestellzahl, die du in dieser Werkzeugklasse siehst, ist also eine Schätzung, die das Tool aus indirekten Signalen berechnet. Das ist keine Kritik; eine gut gemachte Schätzung ist nützlich. Es ist ein Hinweis auf die Genauigkeit, mit der du sie verwenden darfst, und genau an dieser Stelle ist das Marketing dieser Branche am glattesten.
Das verlässlichste Signal in der ganzen Klasse bleibt eines, das du auch umsonst bekommst: die Laufzeit. Eine Anzeige, die seit Wochen läuft, ist eine Anzeige, für die jemand weiter bezahlt. Sie sagt dir nicht, was er verdient, aber sie ist keine Schätzung von irgendwem.
Drei Dinge heißen AdSpy
In Deutschland verliert man an einem Missverständnis Zeit, weil dasselbe Wort drei Dinge bezeichnet.
- AdSpy ist ein bestimmtes Produkt, das von adspy.com, mit seinem Plan für 149 $ im Monat.
- adspy, klein geschrieben, ist im deutschen Sprachgebrauch der Name der Werkzeugklasse geworden: Wer adspy sucht, sucht meist "ein Werkzeug, um die Anzeigen der Konkurrenz zu sehen", nicht dieses Produkt. Die verwandten Suchanfragen zeigen es: Neben adspy stehen AdSpy free, AdSpy alternative, Adspy kosten, Minea und BigSpy.
- AdSpy Tool ist auch der Name einer Funktion in ZIK Analytics, also im Produkt derer, die diese Seite schreiben.
Zum dritten Punkt lieber deutlich als drumherum. Das AdSpy Tool von ZIK Analytics durchsucht die laufenden Facebook- und Instagram-Anzeigen von über 25 Millionen Werbetreibenden, mit Filtern nach Land, Sprache, Altersgruppe, Geschlecht, Shop-System (Shopify, WooCommerce oder andere), Medientyp, Laufzeit und Art der Handlungsaufforderung, und sortiert die Treffer auf Wunsch nach der längsten Laufzeit zuerst. Gesucht wird auf drei Wegen: über einen Feed der Motive, über eine Stichwortsuche im Anzeigentext oder über den Namen oder die Shop-Adresse eines Werbetreibenden. Jede Karte zeigt Motiv, Werbetreibenden, Erstellungsdatum, Anzeigentext, Land und Sprache und verlinkt für die vollständige Aufschlüsselung in die Werbebibliothek von Meta. Der Unterschied zu den drei anderen ist die Brücke: Über Analyze Store öffnet sich der Shop hinter einer Anzeige im Shopify Sales Tracker, mit geschätzten Verkäufen und Umsätzen, Traffic-Quellen, Anzeigenkanälen, installierten Apps und Bestsellern. Und es hat die Grenzen, die diese Seite von allen anderen verlangt: nur Meta, TikTok wird nicht abgedeckt, keine Reaktionen (keine Likes, Kommentare oder Teilungen), und wie alle anderen keine Ausgaben. Es wird nicht einzeln verkauft, sondern ist Teil der Plattform, die du in der 1$ Testphase mit allen Funktionen ausprobierst; der Abopreis danach steht auf der Preisseite, nicht hier. Was es für deutsche Shops im Einzelnen zeigt, steht auf der Seite zur Anzeigen-Recherche.
Und trotzdem: Wenn du nur Anzeigen ansehen willst, empfiehlt diese Seite nicht unser Werkzeug, sondern das kostenlose Archiv von Meta.
Was sie wirklich kosten
| Werkzeug | Einstieg | Höchster Plan | Unbegrenzt ab |
|---|---|---|---|
| BigSpy | 0 $ (5 Suchen am Tag) | 499 $ | laut Anbietertabelle |
| Minea | 49 $ (39 $ vierteljährlich) | 199 $ | Business, für die KI-Analysen |
| AdSpy | 149 $ | 149 $ | ab dem einzigen Plan |
Monatspreise laut den Seiten der jeweiligen Anbieter, gelesen am 22. September 2026. Drei Dinge dazu. Alle Preise stehen in US-Dollar, was du zahlst, hängt also auch vom Kurs und den Bedingungen deiner Karte ab. Alle drei Seiten sind englischsprachig, mit einem deutschen Pfad nur bei Minea. Und ein Einstieg zu 0 $ ist kein Archiv, sondern eine Probe: Fünf Suchen am Tag reichen, um zu merken, ob dir diese Klasse etwas bringt, nicht, um darin zu arbeiten.
Die Rechnung, die zählt, ist nicht der Preis, sondern der Preis gegen den Schaden, den er verhindert. Ein Ad-Spy-Abo für 49 $ im Monat ist billig, wenn es dich davon abhält, 300 € Werbebudget in ein Motiv zu stecken, das ein Wettbewerber vor zwei Monaten getestet und abgeschaltet hat. Es ist teuer, wenn du es einmal im Monat öffnest, um einen einzelnen Wettbewerber nachzuschlagen, denn das kann das Archiv umsonst.
Was keines dieser Tools sieht: die Verkäufe
Eine Grenze gilt für alle vier, kostenlos oder für 149 $ im Monat, und sie ist die wichtigste: Sie zeigen Werbung, nicht Verkäufe.
Eine Anzeige beweist, dass jemand dafür bezahlt, dir ein Produkt zu zeigen. Sie beweist nicht, dass das Produkt gekauft wurde, zu welchem Preis, wie oft, mit wie vielen Retouren und mit welcher Marge. Ein Werbetreibender mit Kapital kann eine Kampagne monatelang mit Verlust laufen lassen. Ein stark beworbenes Produkt kann eine miserable Abverkaufsquote haben. Eine Einkaufsentscheidung allein nach der Werbung zu treffen ist der häufigste Weg, auf Ware sitzen zu bleiben.
Die Prüfung geschieht an den Verkäufen, und wo, hängt vom Kanal ab. Verkaufst du auf eBay.de, ist die Zahl öffentlich und aktuell: wie viele Angebote dieser Art laufen, wie viele davon in den letzten 30 Tagen verkauft haben, zu welchem Durchschnittspreis. Das zeigt die eBay-Produktrecherche, und die Methode dahinter steht Schritt für Schritt unter Dropshipping-Produkte finden. Verkaufst du über einen eigenen Shop, sind die Verkäufe anderer Shopify-Shops die Vergleichsgröße; der Shopify Sales Tracker schätzt sie aus deren Aktivität, ausdrücklich als Schätzung. Und wie viele deutsche Shopify-Shops überhaupt verkaufen und welcher Anteil davon Meta-Anzeigen schaltet, steht in den E-Commerce-Statistiken für Deutschland.
Die Reihenfolge, die funktioniert, ist immer dieselbe: Die Werbung gibt dir die Idee, die Verkaufszahlen bestätigen oder verwerfen sie, und erst danach kommt der Lieferant. Und erst danach das eigene Budget: Was Meta Ads sind, wie die Auktion dein Geld ausgibt und welche Zahlen Meta dazu selbst nennt, steht unter Meta Ads für Onlineshops.
Welches Werkzeug für wen
- Du willst nur die Anzeigen eines bestimmten Wettbewerbers sehen. Keines. Die Meta Werbebibliothek reicht, kostet nichts und zeigt dir aus Deutschland auch die Reichweite und die gebuchte Zielgruppe.
- Du willst viele Anzeigen nach einem Kriterium vergleichen und erst einmal nichts ausgeben. BigSpy im Free-Plan, fünf Suchen am Tag. Wenn du ihn nach einem Monat nicht geöffnet hast, hast du deine Antwort.
- Dein Produkt lebt auf TikTok. BigSpy ist das einzige Werkzeug dieses Vergleichs, das TikTok heute nennt, in den bezahlten Plänen. Prüf vor dem Kauf, ab welchem Plan.
- Du willst die echten Reaktionen der Leute auf ein Produkt, nicht nur das Motiv. AdSpy, für die Kommentarsuche, die einzige wirklich exklusive Funktion auf dieser Seite. 149 $ im Monat sind sinnvoll, wenn du täglich an Werbung arbeitest, nicht, wenn du einmal im Monat hineinschaust.
- Du willst Anzeigen, Produkte und Shops in einem Abo. Minea ab 49 $ im Monat, mit dem Wissen, dass es heute Meta abdeckt und TikTok nicht.
- Du willst von der Anzeige direkt zu den Verkaufsdaten des Shops dahinter. Das AdSpy Tool mit Analyze Store und dem Shopify Sales Tracker, im Rahmen der 1$ Testphase, mit denselben Grenzen wie die anderen: nur Meta, keine Reaktionen, keine Ausgaben.
- Du verkaufst auf eBay.de. Keines dieser Werkzeuge misst deine Nachfrage, denn keines nennt eBay. Nutz sie, um Werbung zu studieren, und miss die Nachfrage an den Verkäufen. Wenn du gerade anfängst, steht der ganze Weg unter Dropshipping starten, und der Shop-Weg mit dem Werbeanzeigenmanager unter Shopify Dropshipping.
In drei Sätzen
Was du kaufst, ist die Suche, nicht die Daten, denn die Meta-Anzeigen sind schon öffentlich und in der EU öffentlicher als anderswo. Keines dieser Werkzeuge weiß, was ein Wettbewerber ausgibt, und jede Ausgaben- oder Umsatzzahl, die es dir zeigt, ist seine eigene Schätzung. Und die drei Namen auf der deutschen Ergebnisseite sind drei verschiedene Produkte, von 0 $ bis 149 $ im Monat, wobei der falsche Kauf zu 0 $ am Ende mehr kostet als der richtige zu 49 $.
Häufige Fragen
Was ist AdSpy?
AdSpy ist ein Bezahltool unter adspy.com, das Facebook- und Instagram-Anzeigen in einer durchsuchbaren Datenbank sammelt. Auf seiner Seite nennt es am 22. September 2026 über 211 Millionen Anzeigen und über 30 Millionen Werbetreibende aus 225 Ländern und 88 Sprachen, mit Suche nach Text, Land, Alter, Geschlecht und, als Besonderheit, in den Kommentaren unter den Anzeigen. In Deutschland ist adspy zugleich das Wort für die ganze Werkzeugklasse geworden, und AdSpy Tool heißt auch eine Funktion in ZIK Analytics.
Was kostet AdSpy?
Auf der Startseite von adspy.com steht am 22. September 2026 ein einziger Preis: 149 $ pro Monat für eine als praktisch unbegrenzt beschriebene Nutzung, ausdrücklich als Einführungsangebot bezeichnet. Einen zweiten Plan, eine Probephase oder eine kostenlose Version nennt die Seite nicht. Von den hier verglichenen Anbietern ist AdSpy der teuerste Einstieg.
Gibt es ein Ad-Spy-Tool kostenlos?
Ja, auf zwei Wegen. BigSpy veröffentlicht einen Free-Plan zu 0 $ mit fünf Suchen und 20 Creative-Downloads pro Tag, nur für Facebook-Anzeigen. Und die Meta Werbebibliothek ist kein Plan eines Anbieters, sondern das öffentliche Archiv aller laufenden Anzeigen, das Meta führen muss: Wer nur die Anzeigen eines bestimmten Wettbewerbers sehen will, braucht nichts anderes.
Welche AdSpy-Alternativen gibt es?
Auf der deutschen Suchergebnisseite zu adspy stehen zwei: BigSpy, das mehr Netzwerke abdeckt und günstiger einsteigt, und Minea, das Anzeigen mit Produkt- und Shop-Daten verbindet. Die dritte Alternative ist das AdSpy Tool von ZIK Analytics, das Facebook- und Instagram-Anzeigen nach Land, Sprache, Shop-System und Laufzeit filtert und den Shop hinter einer Anzeige im Shopify Sales Tracker öffnet. Und die vierte ist, kein Abo zu kaufen und mit der Werbebibliothek zu arbeiten.
Was ist der Unterschied zwischen AdSpy und BigSpy?
Abdeckung und Preismodell. AdSpy indexiert nur Facebook und Instagram, verkauft einen Plan für 149 $ im Monat ohne Nutzungsgrenze und hat als einziges Werkzeug hier die Suche in Anzeigenkommentaren. BigSpy nennt je nach Plan zehn Netzwerke, darunter TikTok, YouTube, Google Ads und Pinterest, und staffelt von 0 $ über 69 $ und 159 $ bis 499 $ im Monat, wobei der Free-Plan auf fünf Suchen am Tag begrenzt ist. Preise laut den Anbieterseiten vom 22. September 2026.
Was ist Minea?
Minea ist ein Recherchetool, das drei Datenbestände in einem Abo verbindet: Facebook- und Instagram-Anzeigen, Produkte und Shops, dazu ein Marken-Tracker mit Benachrichtigungen. Die Preisseite nennt am 22. September 2026 die Pläne Starter für 49 $, Premium für 99 $ und Business für 199 $ im Monat, günstiger bei vierteljährlicher Zahlung, und führt Snapchat, Pinterest und TikTok als angekündigt, nicht als aktiv.
Zeigen Ad-Spy-Tools, wie viel ein Wettbewerber ausgibt?
Nein, und für eine Produktanzeige aus Deutschland kann das keines. Meta dokumentiert Ausgaben und Impressionen nur für politische und gesellschaftliche Werbung, und die ist in der EU seit dem 6. Oktober 2025 nicht mehr zugelassen. Die Zahl existiert an der Quelle nicht. Jede Ausgaben-, Umsatz- oder Bestellzahl, die ein Tool dieser Klasse anzeigt, ist eine Schätzung, die das Tool selbst berechnet.